Der Rennpass

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Der Rennpass wird nur auf kurzen Strecken geritten und ist die fünfte Gangart des Islandpferdes. Aufgrund des hohen Tempos ist der Rennpass nicht für Anfänger geeignet. Nicht jedes Islandpferd kann den Rennpass erlernen, dafür ist, wie auch beim Tölt, die richtige Gangverteilung notwendig

Im Rennpass fußen die gleichseitigen Beinpaare nahezu gleichzeitig auf, danach folgt eine Sprungphase.Der Rennpass wird nur im Renntempo und auf kurzen Strecken geritten. Der langsame Pass gilt als Fehler und wird aufgrund der fehlenden gymnastizierenden Wirkung nicht geritten. Der Weltrekord im Speedpass liegt bei 6,95 Sekunden auf hundert Meter, was bis zu 50 km/h sind.

Das Legen meint den Übergang zum Rennpass, und seine Qualität ist besonders wichtig für die Qualität des Rennpasses, denn wie auch bei den anderen Gängen ist die richtige Vorbereitung von großer Bedeutung. Grundsätzlich kann ein Pferd aus dem Tölt und aus dem Galopp gelegt werden, aber am Turnier ist nur das Legen aus dem Galopp gefragt. Besonders in der Passprüfung und im Fünfgang ist das harmonische Legen des Pferdes wichtig.

Wenn das Pferd zu wenig Tempo im Rennpass hat, lässt sich dies meist auf zu wenig Temperament und Rennpassveranlagung zurückführen.

Bei zu viel Zweitakt im Rennpass kippt das Pferd auf die Vorhand, das bedeutet, es muss sich mehr aufrichten. Beschlag und Ballenschoner sollten in diesem Fall vorne schwerer sein, um das Pferd zu korrigieren.

Bei zu viel Viertakt im Rennpass muss ein möglichst leichter Beschlag und eine leichte Ausrüstung gewählt werden. Gründe hierfür können zu wenig Tempo oder auch zu wenig Rennpassveranlagung sein.

Die Turboschnecken

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Wie der Name schon sagt war dieses Team in erster Linie schell,was allerdings nicht immer nur von Vorteil war.

Laura konnte mit einem akrobatischen „Sprung“ vom Pferd überzeugen,

Pascale und Eistla konnten im  Fahnenrennen in hoher Geschwindigkeit an den Fahnen vorbei preschen.

Und Flora und Frökk konnten ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit überzeugen.

Fürs nächste mal empfehlen wir diesem Team ein kleines bisschen weniger Turbo 🙂

Wir sind Kaiser!

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Am Sonntag fand das alljährliche Faschingsreiten am Sachsengang statt. Dieses Jahr gab es keine normale Faschingsquadrille sondern 3 Spiele die die Teams bestreiten mussten. Beim Fahnenrennen ging es um Geschwindigkeit und Geschick. Außerdem wurde Memory auf Zeit gespielt, hier ging es nicht  nur um Geschwindigkeit sondern auch darum ruhe zu bewahren. Für diejenigen die weder schnell noch geschickt waren gab es die Möglichkeit im Beauty Contest mit einer eleganten Performance zu glänzen.

Das erste Team das wir hier vorstellen nennt sich „Wir sind Kaiser“ und besteht aus Günter,Margot und Iris. Die königlichen Burschen kämpften mit ihren edlen Hengsten um die holde Maid. 

Das Styling war bis ins letzte Detail durchdacht.

Mit Schwertern und wehendem Haar konnte der Kampf beginnen.

Um am Ende bei einem Glas Sekt dann  doch Frieden zu schließen.

Der Tölt

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Der Tölt ist das Hauptmerkmal der Islandpferde. Er ist nahezu erschütterungsfrei zu sitzen und auch für unebenes Gelände geeignet. Man kann den Tölt vom langsamen Tempo bis ins Renntempo reiten. Am Turnier wird der Tölt in zwei verschiedenen Prüfungen vorgestellt, beim Zügelüberstreichen und bei den Tempounterschieden, wobei selten ein Pferd für beide Disziplinen geeignet ist.

Prinzipiell hat der Tölt dieselbe Fußfolge wie der Schritt, allerdings ist der Tölt, im Gegensatz zum Schritt, eine gelaufene und keine schreitende Gangart. Im Tölt ist immer mindestens ein Bein am Boden, das bedeutet, er hat keine Sprungphase, und genau dieses Merkmal macht ihn so bequem zu sitzen. Die Hufe fußen in folgender Reihenfolge ab: hinten links, vorne links, hinten rechts, vorne rechts.

Eine universal geltende Tölthilfe gibt es nicht, weil jedes Pferd eine andere Gangveranlagung hat. Wichtig ist die Qualität des Schritts vor dem Übergang. Steht das Pferd locker am Zügel und arbeitet es positiv mit, dann wird die Hinterhand durch treibende Hilfen aktiviert, und der Übergang kann kommen. Im Tölt bleibt der Reiter aufgerichtet, hält Körperspannung und fasst die Zügel etwas kürzer als im Schritt. Das Töltreiten ist eine Gratwanderung zwischen Losgelassenheit und positiver Spannung, zwischen zu viel und zu wenig Einwirkung. Oft wird beim Töltreiten zu viel über die Hand geritten, das Pferd wird nach oben gezogen und in den Tölt getrieben. Das Pferd sollte sich von selbst aufrichten und die Hinterhand vermehrt belasten, ohne ständiges Ziehen am Zügel.

Was ist dein Ziel im Reitsport?

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Unterschiedlichere Antworten als bei dieser Frage gibt es wohl nicht. Manche Ziele erreicht man schnell und manche brauchen Zeit.

„Ich möchte richtig angaloppieren.“

„Die A-Qualifikation.“

„Ich möchte gerne in einer Gruppe entspannt ausreiten.“

„Schnelles Tempo Tölt taktklar reiten.“

„Spaß haben!“

„Klasse A reiten.“

„Richtig leichttraben.“

„Von meinem Pferd als Autorität anerkannt werden.“

„Mein Pferd überall unter Kontrolle haben.“

„Mit meinem Pferd ausreiten gehen.“

„Den perfekten Sitz haben.“

„Mich weiter zu entwickeln, Spaß zu haben und erfolgreich im Turniersport zu starten.“

„Mein großes Ziel ist es viele kleine zu erreichen.“

„Einmal die Musik für einen Ovalbahnbewerb aussuchen.“

 

 

Was bedeutet „Erfolg im Reitsport“ für dich? Was war dein größter Erfolg?

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Erfolg kann ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sein oder auch das erreichen eines großen Ziels.

„Das Abduschen von meinem Pferd.“

„Taktklarer Tölt und Trab.“

„Gegenseitiges Vertrauen.“

„Glücklich zu sein.“

„Sich frei fühlen.“

„Zufrieden mit sich und seinem Pferd sein zu können.“

„Bei Turnieren nicht nur auf die Noten zu achten, sondern auf was man erreicht hat und an was an gearbeitet hat.“

„Ich habe mein Pferd alleine verladen-zumindest einmal!“

„Die Turniersaison 2017 und WM 2017.“

„Einander zuhören, verstehen und vertrauen.“

Sax @ Aspacherhof

Was begeistert dich so am reiten bzw. Pferd?

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Heute habe ich wieder eine schwierige Frage für euch. Ich persönlich habe noch nie darüber nachgedacht was genau mich so am reiten und Pferd fasziniert. Bei mir war die Verbundenheit zum Pferd schon als kleines Kind sichtbar. Es konnte nie schnell genug sein und der Tag im Stall konnte nie lang genug sein.

 „Das ausreiten.“

„Der Teamgeist zwischen Pferd und Reiter.“

„Das man mit einem Lebewesen, das einen eigenen Kopf hat und selber denkt, zusammenarbeitet.“

„Die Dressurübungen.“

„Kommunikation ohne Worte.“

„Das Pflegen und ausmisten.“

„Dass man nach einem anstrengenden Schultag das Pferd putzen und ihm alles erzählen kann.“

„Die Verbundenheit und das Vertrauen.“

„Einfach mal loslassen von der Welt.“

„Die Geschwindigkeit!“

„Man hat die Möglichkeit im Stall komplett abzuschalten und kann den Alltagsstress zumindest für ein paar Stunden ausblenden.“

„Jemanden zu haben der einen immer gerne hat.“

„Das man nie auslernt.“

„Das Pferd ist so unkompliziert.“

Foto: Vicky Fellinger

 

 

Was war der schönste Moment den du im Reitsport erlebt hast?

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Eine Frage und viele verschiedene Antworten. Es gibt viele schöne Momente die man im Reitsport erlebt und oft sind es kleine Dinge die einen begeistern. Auch ich durfte schon viele schöne Momente erleben aber einer war unvergesslich für mich.

„Am Zirkel galoppieren.“

„Als ich mit meiner Tochter unser gemeinsames Pferd gekauft habe.“

„Jedes Mal wenn ich sie von der Koppel hole….“

„Ich habe einen Pokal MIT Deckel gewonnen.“

„Die Jugendlager im Sommer und das Koppeln abmisten.“

„Als ich mein Mitreitpferd bekommen habe.“

„Jedes Mal wenn man ein Ziel erreicht und merkt das sich das Training ausgezahlt hat.“

„Als nicht ich meinem Pferd, sondern mein Pferd mir das erste mal tief in die Augen geschaut hat.“

„Krappi reiten und Rekstur in Island.“

„Schnelles Tempo Tölt reiten.“

„Als mein Pferd aus dem Hänger gestiegen ist.“

Foto: Vicky Fellinger